Die Nazis in Berlin

Vom Reichstag zur Topografie des Terrors
Rundgang, Dauer: ca. 3 Stunden, Preis pro Person: 15 Euro

Hitler und sein Lieblingsarchitekt Speer hatten großen Pläne mit der Stadt: Die Welthauptstadt Germania sollte Bauten bieten, die die Welt noch nicht gesehen hatte. Eines ist ihnen gelungen: Es blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Am Ende des tausendjährigen Jahrzwölfts (1933-1945) lag Berlin in Schutt und Asche, zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz waren 90 Prozent der Häuser zerstört.

Im Laufe der Führung soll vor allem gezeigt werden, welchen Stellenwert Berlin für die nationalsozialistische Schreckensherrschaft hatte. Wir beginnen am Reichstag, in dessen Nähe die „Halle des Volkes“ entstehen sollte. Der Brand des riesigen Gebäudes am 27. Februar 1933 war der Auftakt zum Nazi-Terror, seine Umstände sind bis heute nicht völlig geklärt.

Nicht weit vom Reichstag lag unter einem heutigen Parkplatz in Mitte der Führer-Bunker, wo Hitler die letzten Wochen seines Lebens verbrachte und am 30. April 1945 Selbstmord verübte. Immer noch gibt es jede Menge Mythen und falsche Darstellungen, die sich um den Bunker und Hitlers Freitod ranken. Am historischen Ort soll Klarheit darüber entstehen, was wirklich geschah.

Den Abschluss der Erkundung bildet der Besuch der Ausstellung „Topografie des Terrors“. Sie befindet sich genau dort, wo die Terrorzentrale der Nazis war: das Reichssicherheitshauptamt. Nach einer kurzen Einführung, die am Stadtmodell im Ausschnitt sichtbar macht, wo die Nazis in Berlin saßen, können die Teilnehmer die wichtige Schau über die Schreibtischtäter selbstständig begehen.