Wo war die Mauer?

Vom Hauptbahnhof zur East Side Gallery
Rundgang mit ÖPNV-Nutzung, Dauer: ca. 3 Stunden, Preis pro Person: 15 Euro

28 lange Jahre teilte sie Berlin. Sie war ab August 1961 DAS Symbol für den Kalten Krieg, für den Westen die „Schandmauer“, für die DDR-Regierung der „antifaschistische Schutzwall“. Hunderte Ostdeutsche überwanden sie bereits vor dem Mauerfall im November 1989, 138 DDR-Bürger kostete ein Fluchtversuch das Leben. Was ist genau passiert?

In der Nähe des heutigen Hauptbahnhofs gab es den ersten Mauertoten, einen jungen Mann namens Günter Liftin. Von dort aus geht zu einem weniger bekannten „Mauer-Ort“ auf dem Invalidenfriedhof. Anschließend besuchen wir den einzigen noch erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer, der ein authentisches Bild ihrer Struktur liefern kann: die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Ein kurzer Film im Besucherzentrum erhellt den historischen Hintergrund des Mauerbaus.

Die inzwischen weltbekannte EAST SIDE GALLERY zeigt uns eine künstlerische Bearbeitung des längsten noch bestehenden Mauerstücks. Hier finden sich ganz unterschiedliche Interpretationen, Allegorien und politische Statements rund um das Thema Mauer.

Die Spurensuche endet am berühmten Checkpoint Charlie, wo sich der heißeste Moment im Kalten Krieg ereignete, die sog. Panzerkonfrontation.