Das Neue Berlin

Vom Potsdamer Platz zur Heidestrasse
Rundgang, Dauer: ca. 3 Stunden, Preis pro Person: 15 Euro

Keine Stadt in Europa hat sich in den letzten 25 Jahren baulich stärker verändert als Berlin. Vor allem in den 1990er Jahren durften sich hier die berühmtesten Architekten der Welt austoben. Nicht alles ist ihnen gelungen, aber vieles ist es wert, genauer betrachtet zu werden.
Ein fast „natürlicher“ Einstieg in diese Geschichte ist der Potsdamer Platz. Wo Niemandsland war, entstand ein kleines Manhattan. Eine Besichtigung der beiden unterschiedlichen Teile des Platzes, des Sony-Centers und der sog. Daimler-City zeigt die Bandbreite der Konzeptionen und ihrer Konkretisierungen. Vom Dach des Kollhof-Hochhauses, das wir mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas erreichen, erschließt sich die alte und neue Struktur des Platzes, der vor dem Zweiten Weltkrieg der verkehrsreichste Europas war.

Zur grundlegenden Umgestaltung Berlin gehört notwendig der Hauptbahnhof. 2006 wurde er eingeweiht. Dem Architekten Meinhard von Gerkan ist hier ein großer Wurf gelungen. Im Innern bietet die Konstruktion spektakuläre Sichtschneisen, vom obersten Gleis reicht der Blick zudem weit über die Stadt und ihre markanten Wahrzeichen.
Nördlich vom Bahnhof entsteht an der Heidestraße ein einzigartiges neues Stadtviertel mit einer Mischung aus Wohnungen, Gewerbe und Kultureinrichtungen. Es steht beispielhaft für eine zeitgemäße Stadtentwicklung. Dieser Abschluss des Rundgangs soll einen detaillierten Einblick in Konzeption und Verwirklichung des Viertels vermitteln.