Das jüdische Berlin

Von der Blindenwerkstatt Otto Weidt zur neuen Synagoge
Rundgang, Dauer: ca. 2 Stunden, Preis pro Person: 15 Euro

Wie lebten Juden in Berlin, wann kamen sie, wer waren sie? Was sind Stolpersteine? Wo befand sich die erste Synagoge, die sozialen Einrichtungen? Wer hat Juden geholfen in der Zeit der Verfolgung und Ermordung bei den Nazis?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es beim Rundgang durch die sog. Spandauer Vorstadt.
Ausgehend von der Blindenwerkstatt Otto Weidt geht es ins Zentrum der jüdischen Vorkriegskultur, das rund um die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße angesiedelt war. Dort standen die Mädchen- und Jungenschulen, das Altersheim, das Krankenhaus und der Friedhof. Das ist überwiegend Vergangenheit, die nicht vergessen werden darf.
Heute hört man dort wieder Hebräisch. Junge Israelis lieben Berlin. Trotz der unglaublichen Verbrechen, die Deutsche an Juden im Dritten Reich verübt haben. Diese schreckliche Zeit kann nicht verschwiegen werden. Während der Führung soll aber auch erwähnt werden, wie Menschen jüdischen Glaubens heute in der Stadt leben. Wie steht es um den Antisemitismus in Deutschland aktuell?