WER DAS KABARETT LIEBT…

… sollte sich unbedingt „Pigor und Eichhorn“ in der Bar jeder Vernunft anschauen. Die beiden Herren sind dort noch bis zum 3. April zu sehen und bieten eben nicht nur gute Unterhaltung. In ihrem neuen Programm, „Volume X“ genannt, gibt es neben vielem anderen eine Erläuterung argumentativer Tricks, mit deren Hilfe man in Diskussionen die Oberhand behält. Das wird sehr witzig dargeboten und mit anschaulichen Beispielen illustriert.

Der Abend, den wir bereits zum zweiten Mal erleben durften, ist ein Feuerwerk an Chansons mit sehr klugen Inhalten, nicht nur politischen: Thomas Pigor singt und begleitet sich auf der Gitarre, Benedikt Eichhorn ist ein begnadeter Pianist und weitaus mehr als nur ein Sidekick für die Rampensau Pigor. Die Zwei spielen sich die ganze Zeit die Bälle zu und trotz des Tempos, das durchgängig gehalten wird, entstehen Momente großer Eindringlichkeit, so z.B. wenn Pigor seine eigene (deutsche) Version von Jacques Brels´“Ne me quitte pas“ vorträgt. Daneben wird lustige Alltagshilfe („Check check“), werden ironische Selbstportraits („Endzeitomas“, „Rente gehen“) und praktische Lösungsvorschläge für das große sprachliche Dilemma unserer Zeit geboten („Plattdeutsch gendern“).

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