Beelitzer Heilstätten

Lust auf einen Ausflug ins „Umland“, d.h. nach Brandenburg? Auch im Herbst und Winter lockt ein Besuch der einst größten und modernsten Lungenheilanstalt der Welt. Nicht nur für Leser von Thomas Manns „Der Zauberberg“ ist der morbide Charme der insgesamt sechzig Gebäude ein einzigartiges Erlebnis.

Wie kommt man hin? Am besten mit der Regionalbahn RB 7 von Berlin oder mit der RB 23 von Potsdam aus. Nach einer halben Stunde steigt man am Bahnhof Beelitz-Heilstätten aus und geht nur noch fünf Minuten bis zum Eingang am Pförtnerhaus.

Wer erzählt einem die hochinteressante(n) Geschichte(n) der Heilstätten? Da kann es nur eine Antwort geben: Die fantastische Stadtführerin Irene Krause, Tel.: 033204-61262, mobil: 0160-2233328. E-Mail: IreneKrause@gmx.net, Internet: www.irenekrause.de. Ich habe selten eine derart kundige und engagierte Kollegin erlebt. Mit ihr kommt man auch in die sonst abgesperrten Bereiche des Areals.

Nach ihrer ausgezeichneten Führung sollte man unbedingt den Baumkronen- und Zeitreisepfad „Baum und Zeit“ begehen. Er ermöglicht eine atemberaubende Perspektive auf die Beelitzer Heilstätten. In zwanzig Metern Höhe wandelt man über dem deutschlandweit einzigartigen Dachwald und sieht aus nächster Nähe Ruinen und die noch intakten Häuser. Der Turm sowie der Pfad sind barrierefrei über einen Aufzug zu erreichen.