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WeiterlesenDer Neuberliner Radrennfahrer findet seine dünnbereiften Artgenossen auch in diesen Breitengraden. Gemeinsam dreht man Feierabendrunden und macht an Wochenenden oder in der Ferienzeit längere Touren ins Umland. Alles kostenlos und ungezwungen, ohne Vereinsmeierei. Einfach in die Mailingliste eintragen oder bei einer Tour mitfahren. Und auf der Website gibt´s den aktuellen Regenradar dazu. www.rennradtraining.de
Liebt der Neuberliner das Theater? Dann hat er in Berlin nicht nur eine enorme Auswahl bei den Bühnen, sondern eine enorm segensreiche Einrichtung für die Eintrittskarten: Der Berliner Theaterclub bietet seinen Mitgliedern für einen Jahresbeitrag von EUR 15,00 jährlich die Wahl unter 10 000 Veranstaltungen. Monatlich kommt eine Zwei-Monats-Vorschau ins Haus. Man bestellt bequem per E-Mail, telefonisch, per Fax oder per Postkarte. Die Karten werden zu ermäßigten Preisen portofrei und ohne Vorverkaufsgebühr zugeschickt. www.berliner-theaterclub.de
Berlin = Mietermarkt. Über 100 000 leerstehende Wohnungen. Trotzdem steigen die Mieten. In guten Lagen liegen sie bereits bei 10-12 Euro kalt pro Quadratmeter.
Der Neuberliner stöhnt, wenn die Hausverwaltung die nächste Erhöhung ankündigt. Es gibt aber ein Instrument dagegen: den Mietspiegel. Im Internet kann man gezielt die ortsübliche Miete für die eigene Wohnung abfragen. Das Ergebnis ist zwar nicht rechtsverbindlich, liefert aber ein gutes Argument für die Diskussion.
www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/
Ein interessantes Angebot für Neuberliner: 12 Hauptattraktionen der Stadt haben sich
zusammengeschlossen. Unter dem Namen BERLIN STARS gibt es ein "Sparbuch", mit dem 20% Ermäßigung auf den Eintrittspreis der Highlights gewährt wird. Da ist für jeden etwas dabei: AquaDom & Sea Life, Bluemax Theater, City-Circle-Tour, DDR Museum, Berliner Fernsehturm, Friedrichstadtpalast, LEGOLAND Discovery Centre Deutschland, Madame Tussauds Berlin, Stern und Kreisschiffahrt, Theater am Potsdamer Platz sowie Tierpark und Zoo. www.berlin-stars.eu
Es lohnt sich auch für uns Neuberliner, über den Tellerrand der neuen Heimat hinauszuschauen. Ca. 60 Kilometer nördlich von Berlin liegt Zehdenick, direkt an der Havel. Wir haben uns im Havelschloss (www.havelschloss.de) einquartiert, das eine noble, aber durch das ungewöhnliche Konzept erschwingliche Unterkunft bietet: Gemietet werden nur die Zimmer, alle anderen Leistungen kann man, muss man aber nicht dazu buchen. Das Schloss liegt direkt am Wasser und hat sogar eine kleine Badestelle. Fahrräder kann man auch unterstellen.
Ein Tipp für alle kulturbeflissenen Neuberliner: Die staatlichen Museen zu Berlin bieten jeden Donnerstag einen Spätöffnungstag bei freiem Eintritt (gilt leider nicht für die wunderbare Ausstellung "Babylon. Mythos und Wahrheit" im Pergamonmuseum; siehe Kommentar der Erklärbärin!). Machen Sie Ferien vom Fernsehen und öffnen Sie die Augen für fantastisch-fremde Welten. Sie brauchen gar kein Flugticket dazu.
www.smb.spk-berlin.de/smb/home/index.php?lang=de
"Flanieren - Spazieren - Wandern": Der Neuberliner kann die Stadt über 20 ausgearbeitete und gekennzeichnete Routen auf die angenehme, eben grüne Art entdecken. Seit Mai 2008 ist die zugehörige Wanderkarte im Handel erhältlich. Kurze Wegbeschreibungen geben Hinweise auf interessante Orte am Wegesrand. Auf Schusters Rappen durch Berlin? Sehr empfehlenswert!
www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/berlinweg...
Um einen Überblick zu gewinnen, bietet es sich immer wieder an, das Ganze mal aus der Höhe zu betrachten. Für Berlin heißt das: Steigen Sie der Stadt aufs Dach. Dafür gibt es verschiedenen Möglichkeiten.
Gratis:
Erklimmen Sie den Teufelsberg, den Trümmerberg im Grunewald, der an der Teufelsseechaussee liegt, nicht weit von der S-Bahn-Station Heerstraße. Sie werden mit einem wunderbaren Blick belohnt.
Direkt neben dem Teufelssee im Grunewald befindet sich eine besondere Attraktion: In einem der ältesten Wasserwerke Berlins hat sich das Naturschutzzentrum Ökowerk etabliert. Jeden Sonn- und Feiertag werden von 12:00-18:00 Uhr verschiedene Führungen und Veranstaltungen zu folgenden Bereichen angeboten: • Naturbeobachtung für Kinder und Erwachsene • Der praktische Biogarten • Gesundes Leben • Ökologische Techniken • Naturschutz im Metropolenraum Berlin • Umweltpädagogik. Das Öko-Café lädt nach Erleben und Lernen dann zu Kuchen und Getränken ein. www.oekowerk.de
Berlin heißt Vielfalt, unter anderem der Stadtlandschaft und der Bebauung: Von der Großsiedlung "Weiße Stadt" an der Aroser Allee sind es nur ein paar Schritte bis zu Alt-Reinickendorf, einem Idyll rund um eine alte Dorfkirche. Der Neuberliner würde gerne mehr solcher Kontraste sehen und natürlich auch Ecken und Orte, die gemeinhin nur der Kiezbewohner kennt. Bitte schön: Die Kiezredakteure des Quartiersmanagement stellen ihre Lieblingsplätze vor, www.quartiersmanagement-berlin.de/aktion-geheimtipp.