Berlin

Beginners' Blog

Neuigkeiten für Neuberliner

Vorab virtuell: Das Neue Museum

Was wäre Berlin ohne seine 180 Museen? Richtig: Immer noch Berlin! Aber doch um einiges ärmer. Doch was reden wir von Armut?! Das Neue Museum ist ein Volltreffer geworden, ein unglaublich schön restauriertes und repariertes Gebäude. David Chipperfield ist etwas Einmaliges gelungen: Er hat die Spuren einer zerstörerischen Vergangenheit nicht getilgt, sondern in seinem Umbau aufbewahrt. Ein Meisterwerk. Und jetzt ist diese Schöpfung endlich mit Ausstellungsstücken ausgefüllt und belebt worden. Wer sich vorab ein Bild machen möchte, möge aufbrechen zu einem "Virtuellen Architektur-Rundgang " auf folgender Seite im Internet: www.neues-museum.de/index.php. Man wandert von einem Raum, von einer Ebene zur anderen!

Was für ein toller Laden!

Vor einiger Zeit schrieb Mara in diesem Blog: "Auf meinem Wochenmarkt habe ich einen Stand mit wirklich fabelhaftem Pesto entdeckt, nicht nur nach dem üblichen Basilikum-und/oder-Tomate-Rezept, sondern in ganz originellen Variationen (Thai, Bombay, Salbei-Nuss und so weiter). Der dazugehörige Laden heißt Pestodealer und befindet sich in der Goethestraße in Charlottenburg, hat aber wohl nur an drei Tagen in der Woche geöffnet. Donnerstags gibt es dort ein Pestomenü, das will ich demnächst mal ausprobieren".

Inzwischen waren meine Frau und ich schon drei Mal beim Pesto-Menü. Und jedesmal gab es noch eine Steigerung, unglaublich. Exzellente Speisen, jeweils mit einem anderen Pesto verfeinert. Diesmal unter anderem: Möhren-Suppe mit Ingwer und Dubai-Pesto, Sellerie-Kompott mit großen Garnelen (im Einmachglas serviert), selbstgemachtes Kürbis-Eis mit Kürbiskern-Öl und Schokolade aus eigener Herstellung. 6 Gänge insgesamt, immer von einem passenden Wein begleitet (Deutschland, Italien, Chile) - eine Offenbarung. www.pestodealerberlin.de

Wo stand die Mauer?

Die Frage stellen nicht nur regelmäßig die Besucher Berlins aus aller Welt. Auch den Neuberliner treibt sie buchstäblich (in der Stadt) um. Im Internet sind nun zum erstenmal Verlauf und Überbleibsel nahezu lückenlos dokumentiert. Mehr als 1000 Reste und Spuren werden gezeigt: www.berlin-wall-map.com und www.denkmallandschaft-berliner-mauer.de.

Und wo bekommt der Neuberliner noch mehr gute Tipps?

Gar nicht schlecht ist ein neues Portal, das erstaunlicherweise von Österreich aus betrieben wird. Es heißt "Berlin cityful" und richtet sich zwar hauptsächlich an Touristen. Aber die Empfehlungen, die gegeben werden, sind auch für Neuberliner nützlich. Es geht um Stadt-Spaziergänge, Ausflugsziele, Einkaufen, Ausgehen und Veranstaltungen. Zudem geben Einheimische Insider-Tipps. Also, ruhig mal vorbeischauen, bei: http://berlin.cityful.com/de.

Wie informiert sich der Neuberliner über seinen Bezirk?

Egal ob Reinickendorf, Neukölln oder Treptow-Köpenick: Alle Berliner Bezirksämter bieten kostenlose Broschüren an. Neben Informationen zu den Ämtern mit ihren vielen Einrichtungen wie Schulen, Galerien und Sportstätten enthalten die übersichtlichen, ansprechend gestalteten Informationshefte auch Adressen von Ärzten, Apotheken und Berliner Behörden. Gerade hat der Bezirk Pankow wieder zugeschlagen. "Informationen aus dem Rathaus 2009/2010" nennt er sein neuestes Werk, das im Rathaus und in den Bürgerämtern des Bezirks abgeholt werden kann. Pankow ist übrigens nicht die schlechteste Wohnort-Wahl für Neuberliner: zentral, dynamisch, vielseitig. www.berlin.de/pankow

Ratgeber für junge Eltern

Ja, auch die Neuberlinerin und ihr Neuberliner tragen zum Wachstum der Bevölkerung kräftig bei. Unter dem Titel „Erste Schritte – Familienplaner für junge Eltern“ gibt es jetzt ein gut gemachtes, aktuelles Info-Heft für junge Eltern. Die RIV GmbH hat es in Zusammenarbeit mit dem Standesamt Charlottenburg-Wilmersdorf herausgebracht. Der nützliche Ratgeber ist kostenlos bei den Geburtskliniken, beim Standesamt und in den Bürgerämtern des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf erhältlich.

ALLES ÜBER BERLIN

Sicher, der Neuberliner entdeckt seine neue Heimat am besten in Form von Spaziergängen und Entdeckungsreisen. Aber manch einer greift - ergänzend und vertiefend - auch gerne zu einem Buch. Dafür gibt es in Berlin eine wunderbare Adresse: die Verlagsbuchhandlung Berlin Story, Unter den Linden 26. Es ist die einzige Buchhandlung auf der Welt, die ausschließlich Bücher macht und vertreibt, die einen Bezug zu der Stadt haben, in der sie sich befindet. Da ist für jeden etwas dabei. Gerade ist ein äußerst spannendes Buch erschienen: "Hauptstadt der Spione - Geheimdienste im Kalten Krieg" (Kellerhoff/von Koska). Die beiden Autoren, ein Journalist und ein Historiker, haben tief gegraben und Erstaunliches zu Tage gefördert. Leseproben und Bestellung: www.berlinstory-shop.de/product_info.php?products_id=4033

Heute gratis in Berlin

Eintritt zahlen war gestern. Heute kostet es nichts, gar nichts. Wie das? Ein neues Portal macht`s möglich:
www.gratis-in-berlin.de/heute. Hinter der Site steckt Andrea Schrade. Sie ist zwar mit dem schwäbischen Spar-Gen ausgestattet, betrachtet ihr Angebot aber nicht als Aufforderung zum Schnorren. Gratis-Dauerangebote werden mit tagesaktuellen Tipps für Unternehmungen aller Art kombiniert. Der Neuberliner findet eine Menge Anregungen und lernt Berlin durch die Events und ihre Locations noch besser kennen.

Wohin mit dem ganzen Müll?

Diese Frage stellt sich dem Neuberliner nicht nur nach dem Einzug in die Kiezwohnung. Man hat dabei kräftig ausgemistet und sich auch von liebgewordenem Ramsch aller Materialsorten getrennt. Nun und auch im späteren Berlin-Leben soll ökologisch korrekt entsorgt werden. Die Stadtverwaltung hat dafür eine umfassende Übersicht ins Netz gestellt: www.berlin.de/special/wohnen/abfall.php.

Bürgeramt ohne Stress

Anmelden, ummelden, Personalausweis und Parkvignette - dies und vieles mehr erledigt man in Berlin auf dem sogenannten Bürgeramt. Außer den nötigen Unterlagen muss man hier inzwischen viel Geduld mitbringen. Zwei Tipps: Man kann grundsätzlich jedes Bürgeramt aufsuchen, ist nicht an seinen Wohnort gebunden. In kleineren Ämtern wie z.B. in Hellersdorf soll es ziemlich schnell gehen. Zweitens kann man einen Termin machen, was mittlerweile in allen Bürgerämtern empfohlen wird. Wer Dringendes ohne Termin zu erledigen hat, sollte sich möglichst schon eine halbe Stunde vor Öffnung im Amt einfinden.
www.berlin.de/buergeramt

Inhalt abgleichen