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WeiterlesenEine gute Nachricht und eine nützliche, kostenlos erhältliche Broschüre für alle Neuberliner, die ihre Zelte in dem schönen Charlottenburg bzw. in Wilmersdorf aufgeschlagen haben: Soeben ist die neue Ausgabe des Bezirksmagazins "Charlottenburg-Wilmersdorf - Ein Bezirk mit Zukunft" erschienen. Das hinweisreiche Heft im DIN-A-4 Format umfasst 92 Seiten und liegt in den Rathäusern, Bürgerämtern, Stadtbibliotheken sowie in allen anderen Einrichtungen des Bezirks aus. Darüber hinaus wird es - solange der Vorrat reicht - über viele Geschäfte des Bezirks verteilt. Mein Rat: Schnell das Heft besorgen. Dann hat man die wichtigsten Adressen und Fakten des Bezirks immer auf bei der Hand.
Kein billiger Trick, sondern die reine Wahrheit: Auch die 3. Auflage des beliebten Neuberliner-Ratgebers "Berlin for Beginners - Tipps für Stadteinsteiger" (Berlin Story Verlag, 2009) ist fast schon wieder ausverkauft. Wer also in diesen Tag über einen Erwerb für sich selbst oder als Geschenk für einen ihm bekannten Neuberliner nachdenkt, sollte nicht mehr lange warten.
Bis die 4. Auflage in den Handel kommt, werden einige Wochen vergehen. Erhältlich ist die handliche Berlin-Starthilfe - noch - in den Berliner Buchhandlungen, aber auch bei den einschlägigen Internet-Vertreibern (Amazon, Libri etc). Der Autor freut sich über jede Bestellung, besonders über solche, die im Webshop seines Verlages getätigt werden: www.berlinstory-shop.de/product_info.php?products_id=3780.
Der Bezirk "Mitte" besteht seit dem Jahr 2001 aus drei vormals eigenständigen Bezirken : Wedding, Tiergarten und ...,genau, Mitte. Es handelt sich um einen Groß-Bezirk mit vielen Gesichtern. Orientierung bietet seit kurzem im Internet der KIEZATLAS. Dort findet man aktuelle Informationen zu Einrichtungen, Projekten und Dienstleistungen im gesamten Bezirk. Auch Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren sind reichlich vorhanden. Google Earth gibt den Standort und das Umfeld gesuchter Örtlichkeiten an und mit bvg.de bekommt man im Handumdrehen die schnellste Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. www.kiezatlas.de/mitte
Neuberliner, mal ehrlich: Wer schaut in diesen Zeiten nicht bange in den Geldbeutel und aufs Konto? Dennoch will man auf das fantastische Kulturangebot der Stadt nur ungern verzichten. Da kommt ein hübscher, kleiner Ratgeber in Buchform gerade recht: "Eintritt FREI - Berlin kostenlos erleben" (Monika Märtens, Verlag an der Spree, Euro 7,80). Auf 100 Seiten werden 200 Veranstalter bzw. Locations präsentiert, die kostenlose Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Filme oder Feste anbieten. Da ist wirklich für jeden etwas dabei, auch für kleine Neuberliner. Das Geld für das Buch, das man über alle üblichen Kanäle beziehen kann, hat man sehr schnell wieder "eingespielt". www.spreeverlag.de
Welcher Student von "auswärts" hätte so etwas nicht gerne, einen Stadtführer speziell für den Neuberliner Uni-Nachwuchs? Es gibt ihn und er ist wirklich äußerst empfehlenswert: "Studieren in Berlin - Ein Stadtführer durchs studentische Leben" (Schibri-Verlag, 232 Seiten, Euro 9,80). Studenten und Professoren der Alice-Solomon-Fachhochschule Berlin haben einen bunten Strauß nützlicher Tipps und Informationen rund um das Thema gebunden. Von "Abschlussarbeit" bis "Zoo" werden die wichtigsten Themen auf witzige Weise und immer ganz praxisnah behandelt. "Bücher sind Erfahrungen, die man kaufen kann" - selten traf ein Satz besser zu als auf diesen originellen und hilfreichen Ratgeber für das Leben auf und neben dem Campus.
Was wäre Berlin ohne seine 180 Museen? Richtig: Immer noch Berlin! Aber doch um einiges ärmer. Doch was reden wir von Armut?! Das Neue Museum ist ein Volltreffer geworden, ein unglaublich schön restauriertes und repariertes Gebäude. David Chipperfield ist etwas Einmaliges gelungen: Er hat die Spuren einer zerstörerischen Vergangenheit nicht getilgt, sondern in seinem Umbau aufbewahrt. Ein Meisterwerk. Und jetzt ist diese Schöpfung endlich mit Ausstellungsstücken ausgefüllt und belebt worden. Wer sich vorab ein Bild machen möchte, möge aufbrechen zu einem "Virtuellen Architektur-Rundgang " auf folgender Seite im Internet: www.neues-museum.de/index.php. Man wandert von einem Raum, von einer Ebene zur anderen!
Vor einiger Zeit schrieb Mara in diesem Blog: "Auf meinem Wochenmarkt habe ich einen Stand mit wirklich fabelhaftem Pesto entdeckt, nicht nur nach dem üblichen Basilikum-und/oder-Tomate-Rezept, sondern in ganz originellen Variationen (Thai, Bombay, Salbei-Nuss und so weiter). Der dazugehörige Laden heißt Pestodealer und befindet sich in der Goethestraße in Charlottenburg, hat aber wohl nur an drei Tagen in der Woche geöffnet. Donnerstags gibt es dort ein Pestomenü, das will ich demnächst mal ausprobieren".
Inzwischen waren meine Frau und ich schon drei Mal beim Pesto-Menü. Und jedesmal gab es noch eine Steigerung, unglaublich. Exzellente Speisen, jeweils mit einem anderen Pesto verfeinert. Diesmal unter anderem: Möhren-Suppe mit Ingwer und Dubai-Pesto, Sellerie-Kompott mit großen Garnelen (im Einmachglas serviert), selbstgemachtes Kürbis-Eis mit Kürbiskern-Öl und Schokolade aus eigener Herstellung. 6 Gänge insgesamt, immer von einem passenden Wein begleitet (Deutschland, Italien, Chile) - eine Offenbarung. www.pestodealerberlin.de
Die Frage stellen nicht nur regelmäßig die Besucher Berlins aus aller Welt. Auch den Neuberliner treibt sie buchstäblich (in der Stadt) um. Im Internet sind nun zum erstenmal Verlauf und Überbleibsel nahezu lückenlos dokumentiert. Mehr als 1000 Reste und Spuren werden gezeigt: www.berlin-wall-map.com und www.denkmallandschaft-berliner-mauer.de.
Gar nicht schlecht ist ein neues Portal, das erstaunlicherweise von Österreich aus betrieben wird. Es heißt "Berlin cityful" und richtet sich zwar hauptsächlich an Touristen. Aber die Empfehlungen, die gegeben werden, sind auch für Neuberliner nützlich. Es geht um Stadt-Spaziergänge, Ausflugsziele, Einkaufen, Ausgehen und Veranstaltungen. Zudem geben Einheimische Insider-Tipps. Also, ruhig mal vorbeischauen, bei: http://berlin.cityful.com/de.
Egal ob Reinickendorf, Neukölln oder Treptow-Köpenick: Alle Berliner Bezirksämter bieten kostenlose Broschüren an. Neben Informationen zu den Ämtern mit ihren vielen Einrichtungen wie Schulen, Galerien und Sportstätten enthalten die übersichtlichen, ansprechend gestalteten Informationshefte auch Adressen von Ärzten, Apotheken und Berliner Behörden. Gerade hat der Bezirk Pankow wieder zugeschlagen. "Informationen aus dem Rathaus 2009/2010" nennt er sein neuestes Werk, das im Rathaus und in den Bürgerämtern des Bezirks abgeholt werden kann. Pankow ist übrigens nicht die schlechteste Wohnort-Wahl für Neuberliner: zentral, dynamisch, vielseitig. www.berlin.de/pankow