Berlin

Nicht genug!

Die Zeitungen melden es heute: Diese Woche startet in Berlin eine Beratungsstelle für heimgekehrte Dschihadisten. Bei Tee und Keksen lässt man noch einmal die schöne Zeit im Krieg gegen die Ungläubigen Revue passieren. Nette Idee. Der Senat, d.h. wir alle bezahlen dafür.

Neuberlinerinnen und Neuberliner, das ist erst der Anfang. Der Fürsorge in Berlin ist noch nicht genug. Es ist Zeit, dass auch ungeschickte Bankräuber, verunsicherte Einbrecher und platzverwiesene Drogendealer beraten werden. Wir müssen uns um sie kümmern. Sonst wird alles nur noch schlimmer.

Natürlich darf man auch die Schulen nicht vergessen. Eltern, deren Kinder das Pech haben, von einem Lehrer unterrichtet zu werden, der Faulheit mit schlechten Noten honoriert, muss geholfen werden. Man muss ihnen den Weg zeigen, wie man einen solchen Schülerschreck schneller los wird. Die Forderung muss überhaupt lauten: Schafft die Noten ab! Weg mit der Rechtschreibung! Die deutsche Sprache ist zu schwer. Mathematik kann man auch einfacher machen: Ich und Du, Müllers Kuh, Müllers Esel, das bist Du. Ein Abzählreim tut es doch auch.

Höchster Beratungsbedarf besteht auch für Menschen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft sich irgendetwas verändern soll. Unglaublich, aber in Berlin gibt es neuerdings tatsächlich Versuche, neue Wohnungen zu bauen. Aber bitte schön doch nicht da, wo schon ganz in der Nähe andere Menschen wohnen! Und auf keinen Fall dort, wo es quadratkilometergroße Freiflächen gibt! Hier muss einfach besser beraten werden.

Gründen wir also mehr Beratungsstellen und vor allem mehr Bürgerinitiativen. Volkes Stimme soll erschallen und gehört werden. Überall, bei jedem Neubau, bei jeder Neueinstellung eines Lehrers. A propos Schule: Warum nicht die Dschihadisten zu Vorträgen in Schulklassen einladen? Sie haben bestimmt viele spannende Geschichten auf der Pfanne.