Berlin

Kuscheljustiz in Berlin

Wir alle, die hier gerne leben und gerne sicher leben in Berlin, sind immer noch entsetzt darüber, was eine Bande von Schlägern mit Jonny K. gemacht hat. Ich persönlich bin wütend darüber, wie die Berliner Justiz regelmäßig mit solchen Verbrechen umgeht. Statt klare Zeichen zu setzen, werden sogar Serientäter immer wieder freigelassen bzw. gar nicht erst aus dem Verkehr gezogen. Jüngstes Beispiel: Wrangelkiez in Kreuzberg, wo ein junger Mann bereits 17mal (!) straffällig geworden ist und immer noch frei herumläuft!

Im Falle von Jonny K. haben Jugendhelfer jetzt milde Strafen für die brutalen Täter gefordert. Was für ein verheerendes Signal! Die feigen Täter, die ein junges Menschenleben ausgelöscht haben, sollen Strafen zur Bewährung und „soziales Einzeltraining“ bekommen. Man ist fassungslos angesichts dieser Forderung, ein erneutes Beispiel für einen völlig verfehlten Umgang mit jugendlichen Kriminellen in Berlin. Der Haupttäter Onur U., ein früherer Amateurboxer und notorischer Gewalttäter, hatte sich in die Türkei abgesetzt und war nur aus Angst vor türkischen Gefängnissen nach Deutschland zurückgekehrt. Er sei, so heißt es, von der Untersuchungshaft „sehr beeindruckt“. Dies soll ihn nun für eine milde Strafe qualifizieren? Liebe Jugendhelfer, versteht Ihr eigentlich wirklich, was für eine Botschaft Ihr damit für potentielle Nachfolgetäter aussendet?!