Berlin

Wer oder was nervt in Berlin? Teil 2: Unfreundliche Dienstleister

Es kann die Verkäuferin sein, die erst grimmig schaut und Euch dann den Rücken zudreht. Oder der Mann auf der Behörde, der Besucher für Rekruten hält und folgerichtig im Feldwebelton kommuniziert. Oft ist es auch der Kellner, dessen Arroganz nur von seiner Unfähigkeit übertroffen wird. Sie alle haben bis heute nicht begriffen, dass ihr Gehalt nicht vom Chef, sondern vom Kunden bezahlt wird.

Neuberliner, auf diese netten Zeitgenossen müsst Ihr in Berlin gefasst sein. Lasst Euch nichts gefallen. Gebt Kontra, besteht auf Eurem Recht, anständig bedient zu werden.

Klar, in der großen Stadt hat man wenig Zeit und der Ton ist naturgemäß etwas rauer als anderswo. Aber Berlin hat in puncto Freundlichkeit und Kundenorientierung noch eine ganze Menge dazuzulernen. Am Pariser Platz, dem Wohnzimmer der Stadt, gibt es eine Bäckerei, die viele Kunden hat, die kein Deutsch sprechen. Darauf hat man sich bis heute nicht eingestellt und bedient die Gäste tapfer im Berliner Idiom ("Hamwa nich"). Nur ein Beispiel von leider immer noch vielen.

Demnächst: Teil 3 / Rücksichtslose Radfahrer